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30.01.2013, 13:14 Uhr
Junge Union kritisiert: Initiative „Rettet die Felix-Metzmacher-Schule“ richtet sich gegen die Schüler!
Die Junge Union Langenfeld steht der Initiative „Rettet die Felix Metzmacher Schule“ kritisch gegenüber. „Die Initiative möchte ein altes Gebäude erhalten, welches den Ansprüchen einer neuen Schule nicht gerecht wird. Leidtragende werden die Schülerinnen und Schüler sein“, betont die Junge Union. „Mit einem Neubau am heutigen Standort, in den auch Stilelemente des bisherigen Gebäudes einfließen sollen, kann den Schülerinnen und Schüler eine optimale Lernsituation geschaffen werden.“
Die jugendpolitische Organisation kann die schülerfeindliche Einstellung der Initiative nicht verstehen: „Nostalgie scheint hier wichtiger als das Wohl der Kinder. Die Initiatoren sollten sich schämen, die Zukunft vieler Schüler zu verbauen – bzw. gerade nicht zu bauen!“, so der Vorsitzende Sebastian Köpp.


Die Junge Union stand am vergangenen Samstag, wie alle anderen Parteien außer der BGL, am Galerieplatz mit einem Infostand. Die jungen Christdemokraten waren entsetzt über die Vorgehensweise der Bürgerinitiative. „Die Bürgerinitiative sammelt Unterschriften, ohne die Leute richtig zu informieren. So verschweigt die Initiative bewusst den Kompromissvorschlag und vor allem, dass die Kapazität des alten Gebäudes überhaupt nicht ausreicht. Falls das alte Gebäude erhalten bleibt, ist die Stadt gezwungen, einen Neubau auf der 'Grünen Wiese' zu errichten. Die Kosten wären mit 30 bis 35 Millionen Euro doppelt so hoch wie ein Neubau am heutigen Standort.“


Die Junge Union appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, der Initiative kritisch gegenüber zu stehen: "Das Wohl der Schülerinnen und Schüler muss in den Vordergrund gestellt werden."